Warum erreiche ich nicht so viele Menschen?

Von unzähligen Leuten bekomme ich das zu hören – warum verkaufe ich nicht mehr durch das Internet, warum kommen die Leute nicht zu mir, sondern kaufen bei den anderen, warum finden mich nicht die Leute, für die meine Produkte relevant sind?

Ich merke immer selbst, dass ich für meine persönliche Arbeit das selbst oft gar nicht ausführe, aber damit wieder loslegen möchte. Und dich möchte ich einfach ganz simpel in meine Gedanken mit hineinnehmen – hier sind meine 3 Hacks – oder ganz trendy: Mein RQS Modell.

1. Regelmäßigkeit

Unsere Inhalte sind oft in Abhängigkeit von den Plattformen, die wir nutzen, wenn wir keine eigene Homepage als Basis nutzen. Gerade in Zeiten von Social Media werden Algorithmen immer so geändert, dass man am Ende des Tages gar nicht mehr hinterherkommt – was kommt denn nun besser an und bringt mir mehr Leute? Fotos? Grafiken? Animationen? GIFs? Texte mit Farbübergängen? Storys? Videos? Ich glaube, was am Ende doch tatsächlich zählt ist Regelmäßigkeit. Wenn du täglich einen Post machst und Menschen abholst, die dich durchgängig im Kopf haben, deinen Content liken oder teilen, aber immer wieder sehen, dass du dein Handwerk oder Produkt beherrschst, dann hast du nicht nur Power, um bei den Netzwerken zu Punkten, sondern dein Publikum speichert deinen Namen und deine Marke als Anlaufstelle für die Nische ein. Das ist viel mehr Wert, wenn es darum geht, eine nachhaltige und starke Marke aufzubauen.

2. Qualität

Menschen konsumieren gerne gut und hochwertig; zudem sind viele heute einen gewissen Standard gewohnt. Es ist klar, dass Texteffekte aus Word nicht mehr ganz so gut funktionieren (auch wenn man damit sicherlich noch spontan Attraction zwischendurch reinbekommt), aber auch verzerrte Bilder, durch falsch Auflösungen, verpixelte Motive und andere viele technische Fauxpas kann man sich durch Bildung sparen. Was noch dazu kommt, um sich abzuheben und zu zeigen, dass man es Wert ist, ist dann natürlich noch die inhaltliche Qualität. Bilder, die man selbst schießt, ohne Affinität zum Thema Fotografie und diese dann nochmal Objektiv vergleicht mit Bildern, die ein Fotograf schießt, zeigen dann doch noch mal eine andere Wirkung, da der Endkunde heutzutage oft schnell sieht, wo der Unterschied liegt. Deine Kunden sehen dadurch auch eine Art Wertschätzung und Respekt, den du gegenüber ihnen ausschüttest, da du bereit bist einiges zu geben, damit die das Beste konsumieren können. Qualität heißt also nicht nur das neueste Smartphone kaufen, damit man grandiose, technisch korrekte Bilder schießen kann, sondern Leute engagieren, welche sich inhaltlich so gut damit auseinandersetzen, damit deine Kundschaft dich mehr und mehr liebt.

3. Story

Aber am Ende gewinnt die Story! Menschen möchten nicht nur sehen, Menschen möchten essen, atmen, riechen, konsumieren – nimm sie mit hinein in deinen Prozess, teile besondere Informationen, die man sonst nicht so schnell über dich mitbekommt und werde nahbarer für deine Kundschaft. Deine Fans sollen mitgehen und mitbekommen, dass du nicht nur ein plastischer Betrieb mit tollen Fakten bist, sondern auch, dass da Leben dahintersteckt und was jedes einzelne Leben dahinter so tun kann. Idee 1: Lass deine Mitarbeiter Tag für Tag wechselnd Instagram Storys machen und nehme somit deine Kundschaft hinter die Kulissen. Idee 2: Starte eine Kampagne, wo du gezielt weißt und planst, was du wann wo veröffentlichst, damit du deine Kunden durch einen Weg leitest, wie in einer Geschichte oder in einem klassischen Opernstück. Du wirst schnell merken, wie viel mehr Menschen angefixt werden, einfach nur weil du etwas erzählst.

Ich hoffe, dass mein glorreiches RQS-Modell dir weiterhilft, damit du eine starke Marke aufbauen kannst, welche regelmäßig, qualitativ mit einer tollen Story sich platziert. Bis zum nächsten Mal.

 

Letzter Job für Eckhoff’s Autosalon. Content.